Sternenkeller Rüti

«AM SEIL ABELO»

Totengräberballade mit Philipp Galizia. Text und Regie: Adrian Meyer, Lieder und Kompositionen: Res Wepfer.

Lunzi, der Totengräber ist tot‚ am Seil abeglo, hät d’Schufle abgä. Philipp setzt sich mit seinem Kontrabass an jenen Tisch in der leeren Gaststube, an dem Lunzi immer gesessen hat, und erinnert sich. Mit unverwechselbarem Schalk erzählt er Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen, verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er geht mit uns durch Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes, Vergessenes. Zusammen mit Res Wepfers feinsinnigen Liedern verwebt sich Wahres und Denkbares, Erlebtes und Ersonnenes zu einer heiteren, stillen und manchmal derben Totengräberballade.

Webseite

WALTER LIETHA & DOPPELBOCK

Neue Klänge aus der alten Schweiz mit Walter Lietha (Gitarre, Gesang), Dide Marfurt (Drehleier, Bouzouki, Sackpfeife), Matthias Lincke (Geige, Mandoline, Gitarre), Simon Dettwiler (Schwiizerörgeli), Jean-Pierre Dix (E-Bass, Kontrabass) und Markus Maggiori (Perkussion, Trümpy, Schalmei, Sackpfeifen)

Walter Lietha veröffentlichte bereits 1974 seine erste Platte und war unter eigenem Namen, mit der «Bode-Band» oder der «Lietha-Lässer Band» eine treibende Kraft der Schweizer Musikszene. Begleitet von Doppelbock widmet er sich traditionellen Schweizer Volksliedern. Zusammen spielen sie auf ausserordentlichen Instrumenten wider das abgedroschene Klischee der Schweizer Volksmusik. Ihre Suche nach den Wurzeln verbindet sich mit dem Bedürfnis nach globaler Zugehörigkeit. Gezielt wählen sie einfache, dafür starke Melodien, sie verlassen den Hochgeschwindigkeitsrausch, um auf der Landstrasse das Einfache wieder zu finden. Liebevolle Pflege der Tradition im Kontext der Zeit.

Webseite

FRANZ HOHLER

An diesem Abend werden wir Franz Hohler nicht als Bühnenkünstler, sondern als Autor erleben. Wohin er seinen Blick auch lenkt, überall entdeckt er Skurriles, Phantastisches, und zwar mit Vorliebe dort, wo man es nicht vermutet, im Banalen des Alltags, im Normalgebrauch der Sprache, im Zufall des Gewöhnlichen. Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker und Philosophen steht bevor, ein nachdenklicher Spaziergang durch unsere Zeit.

Diese Vorstellung ist ausverkauft!

Webseite

THE TRIO

Jazzkonzert mit Roberto Bossard (Gitarre), Hämi Hämmerli (Bass) und Elmar Frey (Drums)

Roberto Bossard und Elmar Frey gehörten zur Jazz-Hausband, die in den Anfängen des Sternenkellers unter dem Namen «That’s Jazz» Trouvaillen der Jazzmusik präsentierten. Die drei Musiker bestechen durch ihre Virtuosität und ihre Vielfalt, ihren Mut zu Risiken. Sie verstehen es, traditionelle und moderne Elemente des Jazz gekonnt zu einem eigenen Sound zu verbinden. Die Besetzung Gitarre, Bass und Schlagzeug sorgt für einen transparenten Klang und lässt viel Freiraum für Interaktion und Umsetzung musikalischer Ideen, groovig, swingend, lebendig und kreativ.

Webseite

7 JAHRE ANDREA & CHARLY ENGELHARD IM STERNEN

Musig i de Beiz mit dem MONKEE PALACE ORCHESTRA

Auch das siebte Jahr haben sie bravourös gemeistert, unser Wirtepaar und ihr Team. Die beiden verwöhnen uns nun schon so lange. Ein Sternen ohne das bewährte Duo ist kaum mehr vorstellbar. Einmal mehr ein Grund zum Feiern, erst recht mit dem Hausorchester im wahrsten Sinne des Wortes, dem Monkee Palace Orchestra. So lasset uns tafeln und bechern, zuhören oder gar das Tanzbein schwingen? Die Küche und die Band werden erneut das Beste geben und uns einen wunderbaren Abend bescheren. Unbedingt reservieren! 055 240 16 14

Webseite

«DER WEISSE DAMPFER»

Solo für Schauspieler und Cello nach dem Roman von Tschingis Aitmatov.

Zusammen mit seinem Cello erzählt Stefan Camenzind die Geschichte eines Jungen, der im kirgisischen Hinterland in einer kleinen, verbissenen Gesellschaft aufwächst, die dominiert ist von Gewalt, Hörigkeit und Unterwerfung. In dieser menschlichen Einöde findet der Kleine Zuflucht in der Welt der Fantasie. Bis die Realität so unerträglich wird, dass nur noch das selbst gewobene Utopia eine Heimat für ihn sein kann. Eine Geschichte zwischen Traumwelt und Welttraum, zwischen Abgrund und Erlösung.

LISA BERG & IHR CHANSONTEAM

«Träum süss» mit Lisa Berg (Gesang), David Ruosch (Piano, Gesang), Valentin Gregor (Viola, Violine, Gesang) und Toni Donadio (Gitarre).

Traditionelle musikalische Formen wie Walzer und Polka erhalten durch David Ruoschs Kompositionen neue, eigenwillige Dimensionen, klingen wie von einem anderen Stern. Lisa Bergs Erzählungen pendeln zwischen Zürich, Berlin, den Alpen und Walhalla. So verändert sich auch ihr Sprachgebrauch: Hochdeutsch, Züritüütsch bis Speisekartenfranzösisch. Der hintergründige Humor der zuweilen bizarren Geschichten bringt das Ganze in eine prickelnde Schräglage. Wir begegnen Feen und Wichten, treffen die Liebe in allen Facetten an, aber wir flüchten auch vor einem skurrilen vorstädtischen Reihenhausidyll heim in die vertraute Metropole.

STAHLBERGERHEUSS

Musik und Mechanik

Stefan Heuss (Hepp & Heuss) und Manuel Stahlberger (Möhlä & Stahli) waren beide mit anderen Partnern jahrelang erfolgreich unterwegs. Ihre neue Zusammen-setzung birgt Zündstoff, Intensität und Wortwitz. Ein urkomisches Programm mit zwei völlig unterschiedlichen Darstellern. Stefan Heuss liebt brachiale Kon-struktionen mit Klebeband und Schraubzwingen und viel Improvisiertes. Manuel Stahlberger arbeitet lieber exakt und mit Worten. Die Bühne ist eine Baustelle: mit frisierten Ukulelen, umgebauten Nähmaschinen und einem Presskanister stimmen sie Clayderman-Protestsongs an, schwelgen im Jäger-Liebeslied, erzählen von Farbberatungen, von der Miss Schweiz und dem Aquarellieren als Chance.
Webseite

RANDOLINA & NINA MUNTEANU

Musik aus Osteuropa und dem Balkan

Seit 20 Jahren schon spielt Randolina Musik aus Osteuropa. Ihr stilistisches Spektrum reicht von Doinas über herzerweichende Liebeslieder und tanzverdächtigen Gypsy-Swing bis hin zu halsbrecherischen Melodiekaskaden im 11/8 Takt. Ohne den authentischen Charakter dieser archaischen Musik aus den Augen zu verlieren, gelingt es den vier MusikerInnen immer wieder, traditionelle Rhythmen und Melodien mit westlicher Musikkultur zu verbinden. Bereits zum sechsten Mal auf der Tournee mit dabei ist die rumänische Cimbalistin und Sängerin Nina Munteanu. Ihr virtuoses Cimbalspiel, ihr eindringlicher Gesang und ihre warmherzige Bühnenpräsenz verleihen dem Konzert einen einmaligen Charme.
Webseite

FRANZISKA KOHLUND IN «VIVRE, VIVRE!»

Eine theatralisch-musikalische Odyssee über weite Zwiespälte und triftige Gründe.

Musik: Caspar Fries & Marc Bänteli, Maske: Ronald Fahm, Technik: Martin Burkhardt, Regie: Buschi Luginbühl
Auf der Schauspielschule schon wusste sie: «Einmal werde ich auf der Bühne stehen, und meine Geschichten singend erzählen...» Es hat gedauert, aber jetzt ist sie da, und wie! Es ist faszinierend wie Franziska Kohlund nicht einfach Chansons singt. Erleben sie eine grossartige Schauspielerin, die auf dieser theatralischmusikalischen Odyssee sich selber wieder findet. Sie erzählt Geschichten über das Leben auf den Brettern, die die Welt bedeuten, Geschichten über das Leben an sich. Sie handeln von Erfolg und Misserfolg, von Freude und Enttäuschung. Wie mit Verlust und Trauer ein Umgang gefunden werden muss und dass Glücksgefühle meist nur kurze Momente bleiben. Aber es heisst dieses Leben leben! Und so zeigt «Vivre, Vivre» Heiterkeit, Schmiere und Schminke, Sein und Schein, Groteskes, Absurdes, Närrisches, Erinnerungen, Träume und Illusionen, frei nach Dürrenmatts dramaturgischem Rat: «Verzapf keinen Tiefsinn!»

PFANNESTIL CHAMMER SEXDEET MIT «PATINA»

Die Rechnung bitte! DERNIÈRE

Sie waren immer schon etwas lichtscheu, die drei Herren. Im prallen Licht schwinden alle Zweifel, verflüchtigt sich die Illusion. Alles ist, was es ist. Mehrdeutigkeit entsteht im Zwielicht der Dämmerung, nur in die Stille können wir hineinhören. Patina ist ein Stück über das, was geschieht, wenn wir vom Hellen in die Dunkelheit treten, vom Lärm in die Stille. Unsere Sinne müssen sich erst umgewöhnen. Allerlei Spuk flimmert über unsere Netzhaut – fragmentarisch Unbekanntes oder liebgewordene Tagträume? Schwer zu erkennen in der Dämmerung. Nichtsdestotrotz: wer die drei Barden schon erlebt hat, ahnt, wie herzhaft witzig, hochmusikalisch, versteckt tiefgründig und überraschend das alles präsentiert wird. Ausserdem: Das Ganze hat eine Pause und nimmt ein Ende.
Webseite

TITI WINTERSTEIN & ENSEMBLE

Musik deutscher Sinti

mit Titi Winterstein (Geige, Gesang), Ziroli Winterstein (Sologitarre), Holzmanno Winterstein (Rhythmusgitarre) und Banscheli Lehmann (Bass).
Bereits im zarten Alter von 15 Jahren stand Titi Winterstein mit dem Quintett des Gitarristen Häns’che Weiss auf der Bühne. Seither ist das ehemalige Wunderkind seinen Wurzeln als deutscher Sinto stets treu geblieben und hat dabei seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Swing- und Jazzklänge verbinden sich mit traditionellen, über Generationen weitergegebenen Melodien. Die stilistische Vielfalt führt vom Swing-Jazz über Zigeunermusik russischer und ungarischer Herkunft, Swing-Valse und Bossa Nova bis hin zu Liedern in der Sprache der Zigeuner.

«FLOMI DER BÄR»

Puppenspiel der Tösstaler Marionetten für Kinder ab 5 Jahren.

Nach der gleichnamigen Geschichte von Kathrin Tchenar und Werner Bühlmann. Musik: Klaus Grimmer.
Abhauen oder Dableiben ist die zentrale Frage, die sich dem schmutzigen und halbohrigen Teddybären Flomi stellt. Er wird von Fränzi auf dem Flohmarkt entdeckt, nach Hause genommen und von den anderen Spielzeugen in der Spielzeugkiste gar nicht freundlich empfangen. Flomi reisst aus und findet im Keller einen Freund, Rabatz den Rattenpiraten. Zusammen machen sie sich auf eine Reise nach Fantasien und erleben so manch wilde Abenteuer. Doch zum Schluss kehrt der Flomi wieder zurück mit einer Überraschung und feiert ein fröhliches Wiedersehen mit Fränzi.