Sternenkeller Rüti

«ENDSPIEL» von Samuel Beckett

VORSTELLUNG ABGESAGT!!

Die Inszenierung von «Endspiel» ist im Wallis entstanden, und feierte im September 05 seine Première im Kellertheater in Brig. Die damit verbundene Zusammenar­beit zwischen dem Walliser Künstler Max Sartore, dem Briger Theater «Spur» und dem Rütner Schauspieler und Regisseur Jörg Reichlin hat uns bewogen, «Endspiel» im Rahmen der Walliser Kulturtage in Rüti aufzuführen. Wie ein modernes Gemälde entzieht sich das Stück jeder eindeutigen Interpretation. Becketts Figuren sind verstümmelt und reduziert an Leib und Seele. Überlebende einer Umweltkatastrophe, gefangen in einem Bunker, ein einziges Fenster hoch oben, erreichbar über eine Leiter. Eine Metapher des Lebens, tröstlicher als es scheinen mag, oft komisch, grotesk, werden die grossen Fragen des Lebens nicht weggelogen, sondern angesprochen.

Wegen Unfall fällt diese Vorstellung aus!

WALLISER KURZFILME von CYRILLE CLERC

Ein klares Auge für das Schöne in der Natur und einen feinen Sinn für die Eigenheiten der Menschen in seinem Kanton besitzt der Walliser Filmemacher Cyrille Clerc. In seiner Auswahl an Kurzfilmen, die er im Sternenkeller zeigt, lässt er uns teilhaben an dem, was ihm am Wallis am Herzen liegt. Cyrille Clerc wird persönlich an-wesend sein und zu seinen bewegten Bildern Auskunft geben. Er spricht Französisch, scheut sich aber nicht, ab und zu einen Ausflug ins Deutsche zu unternehmen

TARALLUCCE «misteri e leggende del sud»

Musica napoletana

Fiorentina Talamo (Gesang), Andrea Huber (Flöte), Manuela Frescura (Mandoline), Laure Perrenoud (Gitarre) und Regula Maurer (Geige).

Süditalien - liebliche Gärten, verbrannte Erde, Höllentore und Meerestiefen. Die mysteriöse Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, die Welt der Feen und Riesen ist der Boden, aus dem Tarallucce ihre Geschichten und Lieder hervorgraben. Märchenhaft, witzig und temporeich sind die Legenden über Liebe und Schicksal, Sehnsucht und Erfüllung, Wahrheit und Trugbild aus vergangener Zeit. Vorgetragen von fünf Frauen, lebendig und hochmusikalisch, ein Ausflug ins warme Nachbarland.

 

 

 

 

 

 

 

Webseite

«DE CHLY DRACHE»

gespielt vom Figurentheater PhiloThea für Kinder ab 4 Jahren

Ein kleiner, ungeduldiger Drache weiss nicht recht, was er spielen soll. Der grosse Drache seinerseits möchte aber zuerst seine Zeitung lesen. Eine Schnecke, mit der Versteckspielen viel zu lange dauert und Zwillingsdrachen, die eigentlich gar nicht Schifffahren wollten, sondern.... Auf einer leeren Bühne entstehen vor den Augen des Publikums auf faszinierende Art und Weise Kulissen und Figuren aus unbedrucktem Zeitungspapier. Eine Geschichte um Stärken und Schwächen, Ängste, Freundschaf­ten und Gefühle, immer ganz nah am Leben der Kinder - und deren Eltern. Spiel: Nicole Langenegger und Kathrin Tchenar. Musik: Klaus Grimmer.

 

 

 

 

ANDREAS REBERS «nebenan und nebenbei»

Musikalisches Wortkabarett

Im Innern sei der Mensch eckig; ich, überich, untermir und aussersich. So zerfallen wir in vier Teile, die es oft miteinander nicht so einfach haben. Andreas Rebers, aufstei­gender Komet am deutschen Kabaretthimmel, entlarvt mit geistreichem Sprachwitz vermeintliche Biedermänner und echte Brandstifter. Nebenbei geschieht da so allerhand Unverständliches, Mieses, aber auch einfach Menschliches. Seine Betrachtungen und Kommentare über die Spezies Mensch in sämtlichen Lebenslagen könnte man so zusammenfassen; ich hole sie da ab, wo sie sind – und bringe sie hin, wo sie nie hin wollten (Taxifahrerlied). Schräg, witzig, urmusikalisch und mit einer gehörigen Portion hintergründiger Boshaftigkeit, die oft nicht unmittelbar, aber später sticht.

 

 

FABIO TURCHETTI & DJANGOS CLAN

Cantautore con swing tsingaro

Der italienische Sänger Fabio Turchetti hat sich in Italien als Liedermacher – oder eben «Cantautore» – und Produzent einen Namen gemacht. Im heissen Sommer 2003 wanderte er über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela und schrieb darüber einige Lieder. Begleitet wird er im Sternenkeller von «Djangos Clan», einem Jazz-Trio aus Cremona, das sich der Musik Django Reinhardts verschrieben hat. Carmelo Tartamella (Sologitarre), Jacopo Delfini (Rhythmusgitarre) und Carmelo Leotta (Bass) waren übrigens im Juni 2005 in der Sternen-Beiz zu hören.

 

 

BAZAARIS

Weltmusik mit Asita Hamidi (Harfe, Gesang), Björn Meyer (Bass, Gesang) und Frederik Gille (Perkussion)

Iran, Schweiz, Schweden – eine wahre Fundgrube von traditionellen Musikstilen, ein Bazar von Tönen und ihren archaischen und modernen Geschichten. In unter­schiedlichen Kulturen aufgewachsen, schöpfen die Drei ihre Inspiration jedoch aus denselben Quellen: musikalische Offenheit, ein wacher Forschergeist und nicht zuletzt ihre Freundschaft. Bazaaris ist eine Formation des Bazaar-Pool, der MusikerInnen aus aller Welt zusammenführt, um aus Traditionsmusik neue Klänge zu entwi­ckeln. Es brodelt im Bazaaris-Atelier und wir dürfen auf den Ohrenschmaus gespannt sein.

 

 

 

Webseite

«ONKEL ERNST»

ein Theaterabend mit Musik von und mit Andreas Schertenleib

Hans-Jakob Bohren (40), Zahnarzt, will einen Spielfilm drehen über seinen Onkel Ernst. Der verschwand vor dreissig Jahren, galt als verschollen. Bevor er in Kanada verstarb, setzte er Hans-Jakob als Alleinerben ein. Ein verspieltes Erzähltheater mit Musik. Der Versuch, das Leben von Onkel Ernst und sein eigenes erzählend zu ver­stehen, eine Identität zu konstruieren. Vielschichtig und voller Schnittstellen springt er hin und her, vor und zurück, wechselt die Ebenen wie im Film. Die Geschichte bleibt skizzenhaft, zerbrechlich und unfertig, und lässt Platz für Bilder, für das Kino im Kopf der Zuschauer.

 

 

«ENGELSTROMPETEN & ANDERE DELIKATESSEN»

Eine stimm(ungs)volle Geschichte mit mörderischen Absichten von und mit Angelika Binz & Sonja Oberer. Regie: Bettina Dieterle.

Hatten Sie auch schon Mordgedanken? Macht Morden eigentlich Spass? Sind eigene Erfahrungen von Vorteil, wenn man einen Krimi schreiben will? Die bekannte Krimiautorin Seraphina-Agatha Lauterbach und ihre romantisch veranlagte Assistentin Wilma beginnen mit der Arbeit an einem neuen Buch. Dabei machen sich ihre Phantasien selbständig und die Mordgeschichte spielt sich vor den Augen des Publikums ab. Mit rasantem Spiel, viel Musik und Tanz ziehen die beiden Schauspielerin­nen Angelika Binz und Sonja Oberer alle Register ihres clownesken Zwei-Frau-Theaters. Und das Publikum kommt den dunklen Geheimnissen von Seraphina-Agatha und Wilma allmählich auf die Spur...

 

 

 

Webseite

TRIO VOCAL «NØRN»

Acapella-Spectacle «Fridj» mit Anne-Sylvie Casagrande, Edmée Fleury und Gisèle Rime.

In der skandinavischen Mythologie weben die drei Nørnen, Hexen ohne Alter, das Schicksal des Menschen. Die Sängerinnen sind die drei Hexen, sie haben sogar eine eigene Sprache, das Nørnik. Atmen ist ihre Lebenskraft, die Stimme ist als eine organische, fühlbare und schwankende Materie zu verstehen. Das Trio erstaunt durch seine Präsenz, sein wunderbar lebendiges Stimmenspiel zwischen Kraft, Unbefangenheit, Zärtlichkeit, Mystik und Sinnlichkeit. Ein verzauberter Abend mit zauberhaf­ten Geschöpfen, in weissen Kostümen, mal erzählend lustig, rätselhaft verwirrend, eine Entführung in die Welt der Sagen und Mythen Skandinaviens.

 

 

 

Webseite

ANGELA BUDDECKE «MEIN IST MEIN GANZES HERZ»

Liederliches Solo-Kabarett

Sängerin, Pianistin, Schauspielerin – Angela Buddecke ist ein Multitalent, witzig, abgründig, intelligent. Ihr Programm, eine freche Reflexion der Wahrnehmung poli­tischer, kultureller und gesellschaftlicher Ereignisse und ihrem Dasein als Frau. Selbstironisch, eine Mischung von unverblümter Sinnlichkeit, rotzfrechen Texten und feinfühliger Nachdenklichkeit. Mehr als ein amüsantes Spiel mit weiblichen Schwächen und Spezialitäten, schnell wird aus spöttischem Humor Ernsthaftigkeit. Ein charmantes Energiebündel, mit unglaublicher Leichtigkeit und fesselnder Ausstrahlung.

 

 

 

FLORA DEVI

Indische Erzählungen undTänze

Tänzerin, Erzählerin, Pantomimin Flora Devi entführt ihre Zuschauer in eine Welt, die sie mit dem feinen Faden ihrer Vorstellungskraft gewoben hat. In den Stoffen ihrer Geschichten vermischen sich Naturereignisse, Fabeln, fantastische Geschichten und Legenden aus der Mythologie der Hindus. Orissi heisst der Tempeltanz aus dem Nordosten von Indien, den Flora Devi zelebriert. Er ist vor mehr als 2000 Jahren entstanden. Seine Bewegungen und Rhythmen sind im Detail bis in die heutige Zeit überliefert worden. In Worten (englisch), grazilenTanzbewegungen und klarer Körpersprache erzählt uns die Künstlerin Geschichten, die vor unserem inneren Auge zum Leben erwachen. Sachte gleiten wir weg aus der Realität des Alltags.

 

 

 

LITTLE@LEY

Roots in Rüti

Stefan Attinger (Lead Vocals und Bluesharp) und François Racine (Gitarre, Keyboards) sorgten letztes Jahr als «Steve & Fräncee» für Stimmung in der Sternen-Beiz. Begleitet von ihren Freunden Urs Frischknecht (Bass), Thierry Borel (Gitarre, Vocals) und Marcel «Vögi» Voegele (Drums) wollen sie dieses Mal den Sternenkeller ero­bern. Little@ley (sprich Lidl Ättli) spielen sich durch mehr oder weniger bekannte Covers aus über 30 Jahren Rock-, Blues- und Funk-Geschichte. Little@ley-Interpreta­tionen von Songs von Lenny Kravitz, Living Colours, Wishbone Ash und Ansley Lister unter anderen, mal filigran, mal laut und wild, aber immer tanzbar.

 

 

CHEF DÉ KEF

Balkan Grooves zum Saisonabschluss

Juno Haller (Geige, Gesang), Samuel Freiburghaus (Klarinette, Taragot, Bass), Felix Haller (Akkordeon, Bouzouki, Lauto, Gesang), Igor Bogoev (Perkussion) und David Aebli (Gitarre, Mandoline, Bass) sind keine Unbekannten im Sternenkeller, die fünf ehemaligen Tanzbären (von Frida). Auch mit dem neuen Namen treiben sie es weiterhin bunt. Mit viel «kef» – im ganzen Balkan Synonym für Spass, Lust und Lebensfreude – und musikalischer Fabulierlust wühlen sie in ihrer Repertoirekiste, prä­sentieren uns rumänische Doinas und Geamparas, Lieder der Roma, griechischen City-Blues (Rebetika) und vieles mehr in immer wieder überraschenden Zusammen­setzungen. Überbordende Lebensfreude und warmherzige Melancholie zum Saisonabschluss.

 

 

 

Webseite

HUNDSVERLOCHETE

Hundstägliche Musikstubete

Schon beinahe ein Muss für die Musikerszene! Das Treffen mitten im Sommer, im Sternenkeller, in der Sternenbeiz, bei schönem Wetter auch im Freien. Improvisieren, zuhören, begleiten, gezupft wie gesungen. Ein lustvolles, laut und leises, heitermusikalisches Sonntagstreiben....