Sternenkeller Rüti

FANNY ANDEREGG QUARTET

Jazzkonzert mit Fanny Anderegg (voc), Vincent Membrez (p), Peter Gossweiler (b) und Luigi Galati (d)

Mit samtweicher Stimme nimmt die Bieler Sängerin Fanny Anderegg einen intimen Dialog mit ihren hervorragenden Mitmusikern auf. Im Bündnerland, auf der Suche nach poetischen Texten, stiess Fanny auf die rätoromanischen Gedichte von Luisa Famos. Diese hat sie vertont und neben ihren eigenen Gedichten auch jene der Amerikanerin Emily Dickinson in musikalische Sprache übertragen. Entstanden ist wunderschöne lyrische Musik auf dem Hintergrund von Tradition und Poesie. Eine echte Entdeckung im gesungenen Schweizer Jazz.

 

 

 

 

 

 

 

 

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DODO HUG «VIA MALA»

Schwarze Lieder, Detective Songs, Canti di Malavita mit Dodo Hug (Sang & Klang), Efisio Contini (Saiten & Schlingen) und Pascal Bruggisser (Tasten & Knöpfe).

Madame Dodo ermittelt in Sachen Songs quer durch das Europa der letzten Jahrhunderte. Da werden Tauben und Tanten vergiftet, Urahnen geköpft und Liebha­ber erstochen und immer ist sie vor Ort. Erstaunlichen Unglücksfällen, legendären Verbrechen, Brandstiftern, Kleptomaninnen und Wilderern stellt sie nach. Sie befragt und protokolliert auf Rumantsch und Italienisch, kommentiert in Englisch, verdächtigt in Berndeutsch, überlistet in Deutsch, triumphiert auf Französisch und trauert in Jiddisch. Signor Efisio und Don Pascal assistieren bei den Ermittlungen als erfahrene Krimispezialisten mit scharfsinnigem Understatement.

 

 

 

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WOLFRAM BERGER «SINGEN UND SO...»

Kernölballaden und Reggaes aus verregneten Kellern der westlichen Welt

Wolfram Berger (Gesang), Wolfgang Puschnig (sax, flute) und Paul Urbanek (piano).

 

 

 

Lieder und Kompositionen eines Fred Buscaglione, Randy Newman, Gerhard Polt, Groucho Marx bis hin zu den rauen, unheimlichen und desperaten Rauschge­dichten von Joe Berger. Groucho würde sagen „eine Mischung aus Opium, Blumenkohl, doppeltbrenntem Obstler und den Augen der Monroe“. Absurd, schräg, witzig, hintergründig, bösartig, und mit einem grossen Augenzwinkern, wie massgeschneidert für Wolfi Berger. Ein Traum für seine rauchige Stimme - eingebettet und getragen von den musikalischen Interpretationen der zwei Weltmeister Wolfgang Puschnig und Paul Urbanek.

 

 

 

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PIPPO POLLINA - SOLO

Canzone d’autore, con special guest Enzo Sutera (Gitarre)

Pippo Pollina ist in Palermo geboren und aufgewachsen, heute lebt er in Zürich. 25 Jahre Tourneen und Reisen durch viele Länder und Kontinente haben seine Lieder geprägt, durch all seine Begegnungen und Erlebnisse haben sie eine sehr ausdruckstarke Dimension erhalten. Jetzt präsentiert der sizilianische Liedermacher ein Extrakt aus seinem gesamten Repertoire – als perfekt inszeniertes Soloprogramm. Mit Gitarre, Piano, seiner rauen, tiefen Stimme und unbestrittenem Charis­ma tritt er in den Dialog mit dem Publikum, es entsteht eine einzigartige Konzertatmosphäre. In der zweiten Konzerthälfte wird Pippo unterstützt vom feinfühli­gen Gitarristen Enzo Sutera.

 

 

 

 

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ANNAMATEUR & AUSSENSAITER «WALGESÄNGE»

Coverversionen von Tom Waits, Charlie Parker, Charles Aznavour und Zarah Leander, bis hin zu bitterbösen Dalida-Schlagern und eigenen Titeln.

Die Dresdnerin Anna Maria Scholz alias Annamateur ist das Beste, was einem Publikum passieren kann. Mit gewaltiger Stimme, entwaffnender Persönlichkeit und enormer Wandlungsfähigkeit zieht sie ihre Zuhörer im Nu in ihren Bann. Sie zersingt Bandbreiten, passt in keine Schublade - optisch nicht, und schon gar nicht musikalisch. Sie improvisiert und interagiert mit dem Publikum. Immer spontan, immer anders. Man darf sich auf höchstem Niveau überraschen lassen, auch von Annas Begleitern: David Sick an der Akustikgitarre und Stephan Braun am Cello.

 

 

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THEATER RÖBÖBS «...WENN ICH KÖNIG WÄR...»

ein Theater rund ums Befehlen für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Frau Guggler und Herr Horst haben beide seltsame Eigenheiten und sind trotzdem Freunde, einstweilen. Bis eines Tages unerwartet ein Paket eintrifft. Dieses Paket mit königlichem Inhalt - wem gehört es, wer darf es benutzen? Nun beginnen beide zu regieren und zu befehlen, sie versuchen mächtiger zu sein als der andere, ein harmloses Rollenspiel entwickelt sich zu einem Machtkampf. Können die beiden ihre Freundschaft retten, oder kann es nur einen König geben? Ein witziges Spiel um Freundschaft und den Umgang mit Macht.

 

 

 

 

 

 

Spiel und Idee: Sibylle Grüter und Paul Ebener , Regie: Delia Dahinden, Musik: Robi Rüdisüli und Caspar Fries.

 

 

 

SARKASOPHIE

ein multimedialer Liederabend mit Pirkko Fleig (Stimme) und Valerie Portmann (Piano). Regie: Jeannot Hunziker

Hanns Eisler, der politische Komponist und Musiker begegnet Roland Topor, dem Zeichner und Verfasser zahlreicher Theater stücke. Der eine liebte die einfachen Menschen in ihrem schlichten Alltag, der andere ging von seinen persönlichen Neurosen, seinem Schmerz, seiner Angst, Unruhe und Langeweile aus. Die Lieder Eislers werden als Fragmente einer Erzählung mit Licht, Videoanimation, Bildern und Texten von Topor zu einer Geschichte verwoben, die unterhält und nach­denklich stimmt.

 

 

MIRABELLEN

Szenisch-musikalische Geschichten aus tausend und einer Welt

Das Frauentrio MiRabellen bedient sich einer imaginären, skurrilen Sprache, ohne verständliche Worte. Sie singen, jodeln, zwitschern. Ohne Worte entstehen Bilder und Atmosphären; der Mittelmeerraum, die Berg-Idylle, der Orient, Liebeslieder, Seelendramen, Schnulzen. Sie klingen fröhlich, traurig, sentimental oder aufmüpfig. Ebenso erfinderisch wie mit ihren Stimmbändern gehen die drei Frauen mit ihren Instrumenten um, alle möglichen Utensilien dienen zur Klangfär­bung. Sprachlos – aber total stimmgewaltig.

 

 

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VOLK & GLORY «REST. GLÜCK»

Tragische Komödie aus Musik über Geben und Nehmen mit Ursina Gregori und Christina Volk

Zwei Schwestern allein im Glück. Mit Finken und Trompeten blasen sie den Marsch bis die Tasten fliegen und die Teller singen. Ohne mit der Wimper zu zucken wärmen sie alte Suppen wieder auf – frisch versalzen und mit der grossen Gelle angerührt – und geraten dabei nicht selten in die höchsten Töne. «Im Glück git’s immer öppis z’tue». Was bestellt wird, wird gnadenlos serviert und einkassiert. Die Schauspielerin Ursina Gregori (Kapelle Sorelle) und die Multiinstrumentalistin Christina Volk steigen endlich einmal als Duo auf die Bühne. Als eigenwillige Besitzerinnen des Rest.Glück tauchen sie in eine Welt ab, in der alles immer auch ganz anders sein könnte.

 

 

 

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BEA VON MALCHUS «NIBELUNGEN!»

Ein Mordsvergnügen

Das Nibelungenlied ist einer der packensten Stoffe des Mittelalters. Am Hof von Worms scheint die Welt noch in Ordnung. Der Weinkeller ist voll, die Königs­tochter die schönste weit und breit, die Regierung gut drauf, das Volk zufrieden. Eines Tages erscheint ein blonder Ritter und stellt die heile Welt auf den Kopf. Hat Gunter ein Alkoholproblem, ist Gernot noch bei Trost, war Brunhild gedopt, ist Giselher schwul und Hagen in Krimhild verliebt? Wie dem auch sei, am Ende sind sie alle tot, bis auf einen dicken Kater namens Wagner. Rasante Rollenwechsel, Stimmenvielfalt und atemberaubende Mimik, machen «Nibelungen!» zu einem mordsmässigen Vergnügen.

 

 

 

 

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LES TROIS SUISSES «THE MAKING OF...»

mit Thomas Baumeister, Resli Burri und Pascal Dussex, Regie: Christoph Moerikofer

Endlich ist Schluss mit der Geheimniskrämerei! Eingebettet in ein voll gepacktes musikalisches Programm ermöglichen Les trois Suisses den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen. Was geschieht wirklich und wer sind die drei eigentlich? Ein schonungsloser offener Blick in das Innenleben einer Band. Der schmale Grat zwischen Triumph und Fiasko, wenn es heisst: here we are and the show must go on! Die drei Berner bieten ein mitreissendes Spektakel, das von Klassikern der Popgeschichte bis zu aktuellen Ohrwürmern alles enthält, was das Herz begehrt.

 

 

 

 

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KAFENÍON

Griechische Musik mit Juno Haller (v, voc), Giorgos Stergiou (Bouzouki, Oud, voc), Felix Elvetopoulos (acc, Lauto, voc), David Aebli (kb, g) und Igor Bogoev (perc).

Kafenion - das Kaffeehaus - ein herrlicher Ort um zu verweilen, Musik zu hören, zu vergessen und zu träumen. Die fünf Schweizer, mit teils griechisch/slawischen Wurzeln, spielen die einst geächteten und jetzt so beliebten Rebetika-Lieder (Greek City-Blues). Sie streifen durch die Gassen von Izmir, bis 1922 ein Zentrum der griechischen Kultur, wo eine faszinierende Musik aus europäischen und östlichen Zutaten gespielt wurde. Aus der Gegenwart werden Worldmusic-Beats und jazzi­ge Bass-Linien eingestreut, die sanft renovieren und die vielfältige musikalische Herkunft der Musiker verraten.

 

 

 

 

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HUNDSVERLOCHETE

Die hundstägliche Musikstubete im und um den Sternen

Es klingt, singt, flötet, zirpt, orgelt, hornt und geigt. Kurz, es «chiit guet» an den hundstäglichen Musigstubeten im und um den Sternen. David Aebli, selber vielsaitiger Musiker, hat ein alljährliches Naturereignis ausgelöst, zu dem Musiker und Sängerinnen, Frauen und Männer aus allen Himmelsrichtungen anreisen. Mittelpunkt ist die gemeinsame Freude am musizieren, Musik hören, auch mal tanzen.