Sternenkeller Rüti

ROTI RÖSLI

Eine musikalische Wurzelbehandlung mit Philipp Galizia & Erich Strebel

Nach drei Soloprogrammen steht Philipp Galizia nicht nur mit seinem Kontrabass, sondern im Duo mit dem Pianisten Erich Strebel auf der Bühne. Durch diesen kongenialen Bühnenpartner öffnen sich neue musikalische und theatralische Dimensionen. Als Röbi Rösli erzählt Galizia in seiner kargen, präzisen, aber nicht minder saftigen Freiämtermundart über seine Erlebnisse auf Gran Canaria. Er hat am Bierstrand eine Erleuchtung, reist nach Hause und tritt in den Männerchor ein. Dort macht er versteckte therapeutische Versuche und ist mehr und mehr davon überzeugt, dass Lieder aus der Kindheit ein wichtiger Schlüssel sind.

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THE LADYKILLERS

Cinema 16 / Film von Alexander Mackendrick 1955

Der Film von Alexander Mackendrick aus dem Jahre 1955 erzählt die Geschichte von fünf als Streicherquintett getarnten Gangstern (Alec Guinness, Cecil Parker, Herbert Lom, Peter Sellers, Danny Green). Sie streiten sich darum, wer von ihnen ihre Vermieterin, eine alte vertrauensselige Dame (Katie Johnson), umbringen muss. Die englische Kriminalkomödie mit makabrem Witz ist geist- und einfallsreich inszeniert und brillant gespielt. Verfilmt wurde sie mit jenem Schuss von „Spleen", den wir an den Briten so schätzen.

MYKUNGFU & BAND

live im untergrund

Auch in dieser Saison veranstaltet die Kulturkommission Rüti ab und an Konzerte im Sternenkeller. Bereits zum zweiten Mal zu Gast in der Reihe „live im untergrund“ ist der Winterthurer Domi Schreiber alias MyKungFu. Verboten eingängige Schrummelsongs gehen einher mit euphorischer Instrumentalmusik, zarte Melodien stützen komplexe Beats. Und stets steht der schlichte, betörend schöne Kern des Songs im Zentrum. Für alle Freunde des ambitionierten Pop gastiert MyKungFu im Sternenkeller – im Schlepptau nicht nur den Sekretär, sondern gleich das ganze Quintett.

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DÖDÖ UND DER ZAUBERWALD

Theater für kleine und erwachsene Kinder ab 3 Jahren

Die Wanderbühne Dr. Eisenbarth entführt uns bei schönem Wetter aus dem Theater an einen Ort des Geschehens im Freien. Dort begegnen die kleinen und grossen Zuschauer Lolo und Mimi. Die Beiden sind Waldschrate  und wohnen im Zauberwald in einem alten Baumstrunk. Zusammen mit den Kindern suchen sie das lustige Würmchen Dödö. Dieses wohnt auch im Baumstrunk und liebt das Versteckspiel. Ein liebevolles Theater zum mitmachen für die ganz Kleinen.
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JOACHIM RITTMEYER «TEIGRESTEN»

Kabarettistische Eintags-Fliegen

Teigresten – das sind die Gebilde, die in der Küche ausserhalb der Stanzformen entstehen. Bei Rittmeyer ist es der gesamte Edelausschuss - ausserhalb der Solostücke entstanden und einfach zu gut, um nicht auch vorgesetzt zu werden. Existenzielle Komik im Alltäglichen aus der entwaffnenden Sicht von Aussenseitern, Künstlern und Zugewanderten. Ein Abend „frisch ab Tisch“, der Neueinsteigern genau so viel bietet wie eingeweihten Altneugierigen.  

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PINOCCHIO

Companie Voland spielt für alle ab 5 Jahren

Die abenteuerliche Geschichte über den Jungen aus Holz, der voller Neugier ins Leben zieht, sich verführen lässt und aus Erfahrung klug wird. Ein Stück für einen Schauspieler und eine Puppe – doch es spielen noch mehr mit: seltsame Gestalten, die aussehen wie Küchenutensilien und es tatsächlich auch sind. Die treten als “Fuchs“ und “Kater“ auf, als jene üblen Gesellen, die den hölzernen Knaben Pinocchio bekanntlich ganz schön reinlegen. Zum Glück ist da die blaue Fee, die unserem Freund im letzten Augenblick zu Hilfe kommt. Regie: Stefan Kügel & Bernard Stöckli. Spiel: Günther Baldauf.

Veranstaltet von der Kulturkommission Rüti.

 

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IN SPANIEN GEKÄMPFT, IN RUSSLAND GESCHEITERT

Filmische Lesung von Erich Schmid und Ralph Hug

Männy Alt war ein Held des 20. Jahrhunderts. Er kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg gegen den Faschismus. Zurück in der Schweiz, setzte er sich als Parlamentarier für mehr Gerechtigkeit ein, bis ihm der Kalte Krieg die Existenzgrundlage entzog. Mit seiner Familie emigrierte er in die Sowjetunion und suchte dort das Arbeiterparadies. Als er enttäuscht in die Heimat zurückkehren wollte, versuchten die Schweizer Genossen dies zu verhindern. Erich Schmid hat Männy Alts Lebensgeschichte anhand von Zeitdokumenten aufgearbeitet. Entstanden ist eine packende Biografie, die Einblick gibt in ein Jahrhundert voller Hoffnungen und Schrecken.

www.erichschmid.ch


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14 JAHRE CHARLY ENGELHARD IM STERNEN

Musig i de Beiz mit STONEE‘S NIGHTFEVER

Seit dem 2. Oktober 1998 sorgt Charly Engelhard mit seinem Team unermüdlich für gute Gastfreundschaft und feines Essen in der Sternenbeiz  – für uns ein guter Grund, unseren Herrn über Töpfe und Teller gebührend zu feiern. Dazu spielen „Stonee‘s Nightfever“ auf: Alles was der eigenwillige Keyboarder und Sänger Martin «Stonee» Wettstein anstimmt, hat Seele. Seine langjährigen musikalischen Weggefährten Florian Egli (sax) und Simon Kistler (drums, voc) folgen ihm dabei mit offenen Ohren und viel Einfühlungsvermögen querbeet durch die Funk-, Soul- & Reggae-Landschaft.

Tischreservationen 055 240 16 14.

BEA VON MALCHUS «SHAKE LEAR!»

Solotheater

Hühnerbrüstige Prinzessinnen, wahnsinnige Greise, böse Bastarde, blinde Angler, rappelnde Kutschen, kreischende Hofdamen, unrasierte Penner, ein orientierungsloser Narr, ein Indoor-Herzog, ein Mops und der beste Küsser Britanniens geben sich in Shake Lear! ein Stelldichein. King Lear ist Shakespeares schwärzeste Tragödie. Shake Lear! erzählt die Geschichte aus der Sicht seines Hofnarren: Ein praller, nicht ganz humorfreier Abend über Generationenkonflikte mit Musik und jeder Menge Wahnsinn.

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ECHO VOM ZÜRIHORN

3 experimentierfreudige Alphörner

Seit über 12 Jahren loten Priska Walss, Nick Gutersohn und Robert Morgenthaler im Trio «Echo vom Zürihorn» neue Wege und Ausdrucksformen des Alphornspiels aus. Sie bringen ihre langjährigen Erfahrungen mit afrikanischer Musik, Klassik, freier Improvisation und Jazz ein. Dementsprechend breit ist ihr Repertoire: von rein perkussiven Stücken bis zum Highlight der traditionellen Literatur, von Jazzstandard bis zum stehenden Obertonklang, vom australischen Didgeridoosound über pulsierende Afrogrooves bis zum südamerikanischen Tanz.

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THE PUMCLIKS

italo gypsy sidewalk folk

Quer durch eigene Kompositionen und wiederbelebte Tradition ziehen The Pumcliks seit 2001 durch die Welt. In ihrer Musik wiederspiegelt sich nicht nur „il mare e il sole“, sondern auch eine gute Ration Asphalt. Léon bildet mit seinem Helikon den soliden Boden. Martin Kaspar Orkestar verbindet auf magische Weise Melodie und Rhythmus. Und wenn Angelas südländische Stimme erklingt, bleibt kein Herz unberührt. Angela Neiman (gesang, akkordeon, helikon), Léon Schaetti  (gesang, akkordeon, helikon) und Martin Kaspar Läuchli (gesang, klarinette, perkussion).
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VERA KAA «50 WAYS»

Konzert

Seit dreissig Jahren gehört die Bühne zum Leben der Luzernerin Vera Kaa. In «50 ways» lässt die soeben fünfzigjährig gewordene Sängerin der wieder entdeckten Liebe zum Blues – einmal in Mundart, einmal in Englisch – freien Lauf. Sie gibt ihm ein abwechslungsreiches, vielfarbiges Gesicht, scheut sich aber nicht, auch Ausflüge in andere musikalische Stilrichtungen zu unternehmen. Oder wie sie selbst sagt: «Die Melancholie des Blues, das Heitere eines Popsongs, die Süsse und das Bittere einer Ballade ... das volle Leben». Schubladen waren, sind und bleiben für das musikalische Schaffen von Vera Kaa halt einfach zu eng. Und das ist gut so. Mit Pete Borel (git), Chrigi Roffler (keys), Roland Sumi (bass) und Bruno Dietrich (drums).

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ZELIG

Cinema 16 / Film von Woody Allen 1983

New York am Ende der zwanziger Jahre. Leonard Zelig besitzt eine besondere Eigenschaft: Durch seine Unsicherheit gegenüber anderen Leuten passt er sich mental und physisch an die jeweilige Umgebung an. In der Nähe von Gangstern wird er beispielsweise selbst zum Gangster. Er wird durch diese Eigenschaft als menschliches Chamäleon weltbekannt. Woody Allen  inszenierte die fiktive Biografie «Zelig» wie eine Dokumentation, ein Mockumentary. Ein perfektes Spiel mit Schein und Realität. Zugleich ist "Zelig" eine vor Witz funkelnde Satire über die Anpassung in der Gesellschaft.