Sternenkeller Rüti

«DOLEDO DA SILVA»

Geschichten aus der Hotellobby

Der Schauspieler Clo Bisaz hatte ein Leben vor dem Theater. Bevor er sich auf die Bühnenbretter wagte, stand er auf glitschigem Klinker und bekochte Hotelgäste aus aller Welt. Als Concierge Giacometti lässt Bisaz nun Erinnerungen und Gäste passieren, macht uns mit schrägen Vögeln und bunten Hunden bekannt und erzählt von jenen, die mit ihm im Untergeschoss geschuftet und in Dachkammern gehaust hatten. Von Doledo da Silva zum Beispiel, dem notorischen Hochstapler, Frauenverführer und messer­werfenden Casserolier. Der Concierge kennt die Details. Der Pianist (Philippe Kuhn) schweigt diskret. Text: Clo Bisaz / Adrian Meyer.

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KAMMERFLIMMERN

Ein Liebesliederabend mit Arztvisite

Was passiert eigentlich im verliebten Körper? Gibt es wirklich Schmetterlinge im Bauch? Macht die Liebe blind? Ist sie eigentlich gesund? Der Liederabend von Markus Schönholzer, Marianne Racine und dem Weshalb Forellen Quartett umspielt die Abgründe und Höhenflüge der Paarbildung und untersucht die körperlichen Folgen von Sehnsucht, Zweisamkeit und Herzbruch.  Kammerflimmern ist eine medizinisch-musikalische Betrachtung der Liebe, ein Konzert und ein Referat zugleich. Markus Schönholzer und Marianne Racine werden nicht nur von einem Streichquartett, sondern auch vom erfahrenen Mediziner Dr. Paul Lienhard begleitet. Musiker und Gastmediziner erlauben uns einen erhellenden Blick auf  die vielfältigen Symptome des Verliebtseins.

Diese Veranstaltung ist ausverkauft!

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CHARLY T. & THE MANCS

live im untergrund

Es war einmal ein junger Musiker aus Rüti, der in die grosse weite Welt hinausging, um sich gänzlich seiner Leidenschaft und Profession zu widmen. Charly Tiefenauer, sein Name, wanderte aus nach Manchester, in eine der kreativsten und produktivsten Musikregionen Englands. Und nun kommt er mit seiner Band „The Mancs“ für ein Konzert in seine alte Heimat zurück, im Gepäck sein brandneues Album. Eine Kollektion von dreieinhalbminütigen Songs irgendwo zwischen Blues und Soul, eine perfekte Mischung aus Schreibkunst, Virtuosität und Rhythmik.

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FEIGENWINTER 3

Jazzkonzert

Das Trio um den Jazzpianisten Hans Feigenwinter zeichnet sich aus durch seine Balance zwischen Eingängigkeit und Komplexität, Song und Improvisation, Kollektiv und Individuum. Die Kompositionen, teils einfachste, eingängigste Instrumentalsongs, teils zu mehrschichtigen Gebilden verwoben, bestimmen klar den Charakter der Stücke und ermöglichen so den freien improvisatorischen Umgang mit ihnen. Ausgedehnte Formen kontrastieren mit kurzen Schlaufen, so dass die Zeit sowohl in ihrer Weite wie auch im Moment intensiv gehört werden kann. Hans Feigenwinter (piano), Wolfgang Zwiauer (bass) und Arno Troxler (drums).

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15 JAHRE CHARLY ENGELHARD IM STERNEN

Musig i de Beiz mit «Tribute to Jimmy Hendrix»

Charly, welche Musik wünschest du dir zu deinem 15. Sternenjubiläum? Spontan kam seine Antwort: Musig von Jimmy Hendrix.  Ben Sutter war  12 Jahre alt, als seine  Liebesaffaire mit der Gitarre zusammen mit Songs von Jimmy Hendrix angefangen hat. Die Gitarre hat ihn seit mehr als 20 Jahren nie verlassen. Blues, Soul, Hendrix, Wes Montgomery. Auf unsere Anfrage hat sich der hochkarätige Gitarrist sofort bereit erklärt, für den Abend ein ausgesuchtes Trio mit erstklassigen Musikern und Hendrixfans zusammenzustellen. Am E-Bass Markus Fritzsche, am Schlagzeug Marc Halbheer und los geht’s.

Tischreservationen auf Tel. 055 240 16 14. Eintritt frei - Hutkollekte.

VALI MAYER «BASS SO LOW»

Komisches Jazzprogramm

Er war schon immer ein Humorist auf der Bühne, der Kontrabassist und virtuose Partner des Gitarristen Häns‘che Weiss. Kein Zufall also, dass er nun endlich mit einem komödiantischen Soloprogramm auf der Bühne steht. Knackfrisch wie ein Youngster will die fast 75jährige Bassistenlegende, übrigens Autodidakt, seinen Fans eine Lektion erteilen. Was heißt hier eine, 12 Stück in Sachen Bassistik, quasi eine komplette Ausbildung am Kontrabass. Geschickt verknüpft der polyglotte Weltenbummler Anekdoten aus einem halben Jahrhundert Bühnenerfahrung mit swingenden Songs. Ein schelmisches Jazz- und Komik-Programm – oder alles, was Sie schon immer über Herrn Mayers Probleme wissen wollten!

PEDRA PRETA

Brazil Jazz

Der Gitarrist Munir Hossn und der Schlagzeuger Flo Reichle haben sich in der Alternativ-Szene von Salvador da Bahia in Brasilien kennen gelernt und dort sich und die afro-brasilianische Musik sofort ins Herz geschlossen. Bassist Toni Schiavano ergänzt das Trio mit seinem runden, tanzenden Bassspiel auf ideale Weise. Die drei Musiker spielen mit südländischem Temperament und gleichzeitig mit einer wohltuenden Gelassenheit, sodass sich lyrische Momente wie selbstverständlich mit hochenergetischen Grooves verbinden. Kein Wunder sind die Konzerte von Pedra Preta einzigartige und farbenfrohe Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst.

DSCHANÉ

Chants tsiganes

Romalieder aus Ost und West erzählen von Leidenschaft, Liebe und Sehnsucht, von Reisen, wilden Tanzfesten, aber auch von schweren Zeiten. Der Sänger, Gitarrist und Komponist Andrea Panitz ist von der Musik der Roma seit jungen Jahren fasziniert. Auf seinen Reisen hat er einen grossen Schatz an Romani Gili gesammelt und dazu eigene Lieder in Romanes verfasst. Die unverwechselbaren Stimmen von Lucy Novotnà, Ilsi Muna Ferrer und Andrea Panitz ergeben eine glückliche Mischung. Die satte instrumentale Begleitung von Igor Bogoev (Kanna, Davul, Darabuka, Szaibögö), Marc Bantelli (Mandoline, Gitarre, Bass, Tuba) und Caspar Fries (Akkordeon, Bass) vertieft die lyrischen Momente und treibt beherzt den Pulsschlag voran.

DAS KONZERT AM FREITAG IST AUSVERKAUFT

 

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GALSAN TSCHINAG

Begegnung, Erzählung, Lesung

Seit dem ersten Programmblatt  des Sternenkellers vor 15 Jahren ist der mongolische Schriftsteller, Dichter und Schamane ein gern gesehener Gast an der Ferrachstrasse 72. Galsan Tschinag schöpft spontan aus dem Augenblick und entführt uns in seinen Erzählungen über Nomaden, Schamanen, Bäume, Berge, Yurten und ihre Bewohner  in die Mongolei von gestern und heute. Er studierte als junger Mann in Deutschland und hat so die Möglichkeit, sein traditionelles, auch schamanisches Wissen aus dem Altai mit der Methodik westlicher Wissenschaften zu vergleichen. Eben ist sein neuester Roman erschienen, aus dem es fast sicher einige Passagen zu hören gibt.

BEIDE ABENDE SIND AUSVERKAUFT

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GILBERTE DE COURGENAY

Cinema 16

Ein Wiedersehen mit einem Klassiker des Schweizer Kinos. In seinem Spielfilmdebut hat Regisseur Franz Schnyder 1941 eine Geschichte  aus der Grenzbesetzung im Ersten Weltkrieg erzählt. Mit der Rolle der Gilberte gab er Anne-Marie Blanc (1919-2009) die Chance ihres Lebens. Sie hat sie grossartig genutzt. Gilberte wurde zur Rolle ihres Lebens. Neben ihr agieren in diesem Film für die helvetische Résistance und wider den Röschtigraben zahlreiche bekannte Schauspieler: Erwin Kohlund, Heinrich Gretler, Zarli Carigiet, Schaggi Streuli, Rudolf Bernhard, Max Knapp, Peter W. Staub und Albert Auer.

DODO HUG «JOKERWOMAN»

Konzert

Dodo Hug (vocals+), der musikalische Vielsittich der Schweizer Kleinkunstszene, fliegt zusammen mit Efisio Contini (guitars+) und Andreas Kühnrich (cello+) durch eine spielerisch-fantastische Welt von Traum und Wirklichkeit und bewegt das Publikum mit Stimmgewalt, Sprachenvielfalt, ungeahnter Zungenfertigkeit und ansteckender Herzlichkeit. Melancholisch funkelnde, feinsinnige Songperlen reichen schalkhaft glitzernden Saitensolis den Spiegel. Sozialkritisches vermischt sich mit traumhaften Balladen. All diese Vielfalt erlaubt sich Spielfrau Dodo Hug auf ihrem Flug und verführt uns zu einem Abend mit der wilden Karte, wie der Joker auch genannt wird.

BEIDE KONZERTE SIND WEGEN KRANKHEIT ABGESAGT

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TIMMERMAHN

Unglaubliche Geschichten

Wenn Timmermahn liest, wird die Welt gleich besser. Weil es nicht mehr diese Welt ist. Sie wird zum Planeten Timmermahn. Hier hat es unendlich viel Raum für masslose Geschichten aus vielen kleinen, tapferen Welten. Für wilde Stories über verbockte Köpfe und ihr herzensgutes Tun. Für seelenwärmende Erzählungen über unverdrossene Kämpfer und mutige Verlierer. In diesem prallen, unvergleichbaren Sprach-Universum werden dreiste Lügen zu unverrückbaren Wahrheiten. Gebrochene Tabus zur schlichten Normalität. Denn Timmermahn hat keine Angst vor nichts und niemandem, erst recht nicht vor sich selber.

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