Sternenkeller Rüti

PATRICK FREY «DORMICUM»

Viele haben nach Dormicum, dem Soloprogramm von Patrick Frey, gefragt. So haben wir uns entschlossen, ihn für eine weitere Aufführung in den Sternenkeller einzuladen. In Dormicum nutzt er die unterschwellig lauernden Ängste der Menschen vor Krankheit und Tod für ein hoffentlich lustiges Programm. Dormicum ist ein Medizinschrank voller Geschichten über unklare Bauchschmerzen, die schwindelerregenden Nebeneffekte eines bekannten Beruhigungsmittels, über Kosmetika für das Leben nach dem Tod und das komplexe Leiden transsexueller Problemhunde. Oder anders gesagt: ein Abend mit satirischen Risiken und komischen Nebenwirkungen.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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BRIGITTE MAROLF QUARTETT

Leicht manische Wohnungswechsel, zufriedene Bünzlis oder Smartphone-Fixiertheit. Brigitte Marolf thematisiert in ihren Liedern das tägliche Leben mit all seinen Faszina- und Frustrationen. Mühelos schafft die Seeländer Liedermacherin den Spagat zwischen Melancholie und Leichtigkeit, Tiefe und Optimismus. Sie zieht das Publikum mit ihrer intensiven Stimme in den Bann, bloss um es einen Atemzug später mit viel Schalk wieder loszulassen und zum Lachen zu bringen. Unterstützt wird sie von einem hochkarätigen Trio: Hanspeter Dubach (git), Andreas Fiechter (kontrabass) und Romano Carrara (perc).
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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PHILIPP GALIZIA «KATER – SIEBEN LEBEN»

Ein Stuhl – darin der Erzähler. Ein Klavier – daraus eine Melodie. Ein Kontrabass – damit kommt der Swing. Galizia erzählt Geschichten. Diesmal als hintergründiger, liebeskranker Kater. Redselig, singfreudig und philoso-witzig ist dieser Kater. Und mit sieben Leben ausgestattet. Galizias Auftritte sind eine Liebeserklärung ans Publikum, dank einem gehörigen Schuss Sarkasmus und (Selbst-)Ironie aber von jedem Kitschverdacht befreit. Mit Philipp Galizia, begleitet von Christian Roffler am Piano. Autoren: Philipp Galizia & Paul Steinmann, Regie: Paul Steinmann.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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HAUSDRACHENTRIO

Ilsi Muna Ferrer singt mit ihrer dunklen, einmaligen Stimme handverlesene Songs aus allen Himmelsrichtungen. Ihre Vorlieben umfassen Lieder der Roma, Sambas do Brasil und Herzlieder con mucho calor. Nicht zu kurz kommen swingende Songs mit Bluenotes. Ilsi Muna Ferrer (voc, perc), Matthias Widmer (bass, voc) und Caspar Fries (akk, voc). Die musikalischen Leckerbissen werden kulinarisch umrahmt vom bunten, reichhaltigen Frühstücksbuffet von Charly und seinem Sternenteam. Tischreservationen auf Tel 055 240 16 14.
Eintritt:
frei / Hutkollekte

MODUS

Die Musik von Modus ist ein buntes Geflecht von Fäden verschiedener Traditionen. Sie verwebt mediterranen Geist und überliefertes Liedgut aus Armenien mit Jazz und Eigenkompositionen zu einem farbenfrohen Teppich. Treibende Rhythmen und berührende Melodien prägen die Musik von Modus. Die syrisch-armenische Sängerin Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme eine Brücke zwischen Jazz und orientalischer Musik. Der New Yorker Jazz-Harfenist Park Stickney erweitert den Sound mit seinen zauberhaften Klängen. Der Kontrabassist Lorenz Beyeler und der in Israel geborene Perkussionist Omri Hason bilden den Kern des Quartetts.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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«KUNST AUFRÄUMEN LIVE!»

Wenn der Ursus nicht mit Nadeschkin auf der Bühne steht, räumt er den Kunstbetrieb auf: KUNST AUFRÄUMEN heisst die Live-Version des gleichnamigen Bestsellers von Ursus Wehrli, der bekannte Kunstwerke nicht nur sauber ordnet, sondern sie gleich auch noch live verkauft. Er gewährt Einblick in seine Arbeit und macht endlich reinen Tisch: Ob Klee, Miró, Mondrian, Picasso, Van Gogh oder Breugel: Herr Wehrli zeigt, wie grosse Kunst effizient organisiert und platzsparend präsentiert wird. Er eröffnet eine neue Sichtweise auf die Kunst, erläutert seine Sicht von Ordnung und Chaos und erklärt, warum die Methode funktioniert und wenn nicht, warum es trotzdem Spass macht.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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MICHEL GAMMENTHALER «BLÖFF»

TRY OUT

Der moderne Mensch ist überinformiert und hat trotzdem keine Ahnung. Von gar nichts. Was bleibt anderes übrig als der gute, alte Blöff? Wir schummeln und schwindeln, manipulieren und blöffen uns durch eine Welt, in der gilt: Schein ist mehr als Sein. So lange, bis wir uns selber glauben. Situationskomik, verblüffendes Schwindeln und zündende Pointen – Michel Gammenthaler macht Ihnen etwas vor im TRY OUT seines neuen Programms. Selten wird man so gentlemanlike und witzig über den Tisch gezogen.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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«MÜCKE UND DIE NACHT IM MARMELADENGLAS»

„Ich heisse Mücke, also eigentlich ist das nicht mein richtiger Name, aber das ist eine andere Geschichte. In meiner Klasse mag mich eigentlich keiner. Und seit sie mich mit Nelly gesehen haben, die ist neu in der Klasse, werde ich noch mehr gehänselt. Und Mutter traut mir gar nichts zu, das nervt. Aber wirklich schlimm ist’s, wenn es Nacht wird. Da kommen die Albträume. Ich will schon gar nicht mehr ins Bett gehen. Aber gestern, da habe ich etwas sehr Geheimnisvolles unter meinem Bett gefunden. Dann habe ich was damit gemacht und jetzt weiss ich nicht mehr weiter....“ Eine Geschichte über Ängste, das Anderssein und über eine grosse Freundschaft. Spiel: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer, Dirk Vittinghoff. Produktion: “die Nachbarn”.
Eintritt:
Fr. 15.-/10.- (Kinder)
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SCHÖNHOLZER & RÜDISÜLI

DERNIÈRE

Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter wie der Songwriter Markus Schönholzer. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli erzählt er von Stehaufweibern, stolzen Eigenbrötlern und angezählten Aussenseitern. Mit Schalk und in subtilen Tönen begleitet er sie auf ihren verzirkelten Lebensumwegen. Dass uns der Songwriter so nahe an den Abgründen des Lebens zu unterhalten vermag, liegt nicht zuletzt an der verspielt-reduzierten Musik seiner Kleincombo: Der Multiinstrumentalist Robi Rüdisüli beschränkt sein Spiel auf Wagnertuba und Handorgel, der Sänger begleitet sich auf Gitarre und Banjo. Und nun müssen wir leider Abschied nehmen von diesem Duo. Immerhin findet seine Dernière in Robis direkter Nachbarschaft – im Sternenkeller – statt!
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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DUO MEIERMOSER & DER HUBER «DON QUIXOTE»

Das Duo MeierMoser & der Huber stürzen sich kopfvoran ins Abenteuer und machen sich daran, die Essenz des grossen Romans von Miguel de Cervantes Saavedra für die kleine Bühne zu destillieren. Dabei konzentrieren sich die drei Herren in erster Linie auf die Beziehung zwischen Don Quixote und seinem Knappen Sancho Pansa, auf ihre kaum je abreissenden Gespräche zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen hochtrabenden Widmungen an Dulcinea und so profanen Dingen wie Hunger, Schmerz und Erschöpfung. Das ziellose Unterwegssein auf Pferd und Esel sowie all die haarsträubenden Kampfhandlungen werden durch eine melancholisch hinkende, aber auch furios drauflos rasende Musik aus der Feder von Martin Schumacher illustriert.
Eintritt:
Fr. 35.-/30.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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BEST OF FANTOCHE ON TOUR

Jedes Jahr nach dem Animationsfilm-Festival Fantoche in Baden gehen jene Filme, die von den Fachjurys ausgezeichnet oder vom Festivalpublikum zu Lieblingsfilmen erkoren wurden, auf Tournee. Ob künstlerisch gewagt oder unkonventionell erzählt, ob mit neusten Techniken oder im klassischen Animationshandwerk hergestellt - die bunte Welt des Animationsfilms ist voller visueller und inhaltlicher Überraschungen. Im Sternenkeller sind um 16.00 Uhr die Filme für Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren zu sehen und um 20.00 Uhr die Auswahl für Erwachsene.
Eintritt:
Fr. 10.-/5.- (Kinder & Jugendliche)
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JENSEITIGE BEGEGNUNGEN

„Wie mer’s glaubt, so isch es niid, und wie’s isch, so glaubt mer’s niid.“ Jürg Steigmeier, ein Urgestein des helvetischen Erzählertums, entführt in eine frühere Zeit, in der die Menschen das Diesseits noch eng mit dem Jenseits verbanden. Patrik Zeller begleitet ihn musikalisch und führt das Thema mit seinen Liedern in die Gegenwart. “Jenseitige Begegnungen” ist eine geschickt verflochtene Mixtur aus Erzählertum und Musik, alten Volkssagen, gegenwärtigem Liedgut, schaurigen Geschichten und nicht zuletzt aus Unterhaltung und Tiefgang zum Thema Leben, Tod und Geisterglauben.
Eintritt:
Fr. 30.-/25.- (Mitglieder/AHV/Legi)
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OLIVE D‘OR

Olive d’Or spielen Musik aus Osteuropa, Romalieder, Klezmer und Chansons. Dorothea Schuler (cello, kontrabass, voc) und Olivier Erb (git, tamboura, voc) leben im Duo ihre Liebe zur osteuropäischen Musik, zum Jazz Manouche und zum französischen Chanson aus. Und ihr geniesst dazu das wunderbare Zmorgebuffet aus Charly Engelhards Küche ab 9.30 Uhr, Musik ab 10.00 Uhr. Tischreservationen Tel. 055 240 16 14.
Eintritt:
frei / Hutkollekte
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FIGURETHEATER FÄDERLIICHT «DIE SCHLAUE MAMA SAMBONA»

Mama Sambona ist nicht mehr die Jüngste. Doch sie liebt das Leben. Als afrikanische Dorfkönigin und Grossmutter hat sie immer noch alle Hände voll zu tun. Da sind zuerst einmal die Hausaufgaben ihrer Enkelin Goldmarie. Und dann sollte die Ernte eingebracht werden. Das muss auch der Tod zur Kenntnis nehmen – auch wenn Mama Sambona schon seit geraumer Zeit auf seiner Liste steht. Sollte er sogar noch ein drittes Mal vergebens bei ihr vorbeikommen – ja, dann müsste er sehr lange auf die nächste Gelegenheit warten. Aber genau das freut seinen Boten, den Hasen…
Eintritt:
Fr. 15.-/10.- (Kinder)
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